SFG beendet Bundesliga-Saison mit Rang acht

Segelflieger sind mit ihrer schnellsten Saison zufrieden

Von Helge Zembold

26.8.2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Nach einigen Höhen und Tiefen hat die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim die Bundesliga-Saison mit einem „achtbaren“ Platz abgeschlossen. Für den Vorjahres-Vize ist Rang acht zwar bitter, es hätte aber auch schlimmer kommen können.

Segelfliegen hat immer etwas mit Glück zu tun, mit Wetterglück vor allem. Von daher ist das Abschneiden der SFG in der Liga nicht nur ein Ausdruck des „Könnens“, sondern auch des Segelflugwetters der Saison. Und da hatte die SFG mit ihrem Ausgangpunkt Stillberghof öfter mal das Nachsehen: Während rund 60 Kilometer weiter westlich beim Vorjahressieger Aalen die Thermik „brüllte“, musste man sich von Nordschwaben aus erst mühsam dorthin kämpfen, wodurch wertvolle Flugzeit verloren ging und worunter letztendlich die für die Bundesliga wichtige Durchschnittsgeschwindigkeit litt.
„Ich bin zufrieden mit unserem Ergebnis, immerhin fliegen wir seit zehn Jahren ununterbrochen in der Bundesliga und waren bis auf 2013 immer unter den Top Ten“, resümiert SFG-Vorstand Michael Gesell. „Wir haben unsere schnellste Bundesliga-Saison überhaupt absolviert, das zeigt die Summe aller unserer Durchschnittsgeschwindigkeiten. Es waren einige Wochenenden mit richtig schnellen Flügen dabei – aber es gab auch Runden, bei denen sich die Piloten zwischen weiten und schnellen Flügen entscheiden mussten. Da zählt dann manchmal eher die Strecke als die Geschwindigkeit für den einzelnen Piloten und es werden ein paar Geschwindigkeits-Punkte geopfert."
Auch das neue Bundesliga-Regelwerk habe bei der SFG bei mindestens zwei Runden eine gute Platzierung verhindert, so Gesell. Wer unterwegs mangels Aufwind auf einer Wiese außenlandete oder den Hilfsmotor zündete, kassierte null Punkte.
In der letzten Liga-Runde absolvierte das SFG-Team zwar noch einige schnelle Flüge, dennoch reichten die Durchschnittsgeschwindigkeiten von Jörg Röpling und Copilot Michael Gesell, David Bauder sowie Stefan Langer nur für Rundenplatz 20 und damit einen Ehrenpunkt. Dieser rettete der SFG jedoch den in der vorherigen Runde hart erkämpften achten Rang vor dem Luftsportverein Burgdorf, der zwar punktgleich liegt, aber über die Saison eine geringere Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt hat.
18 SFG-Piloten mit insgesamt 53 Flügen schafften es in dieser Saison mit ihren Flügen in die Bundesliga-Wertung. Wolfgang Köckeis, Stephan Bosch und David Bauder waren die drei aktivsten Piloten. Den schnellsten Flug der Saison absolvierte Mario Wissmann mit durchschnittlich 143,7 Stundenkilometern, am weitesten ohne Motorkraft segelte Junior Stefan Langer mit 970 Kilometern.
An der Tabellenspitze schaffte es die Luftsportgemeinschaft Bayreuth in der letzten Runde, den Titelverteidiger Aalen vom Thron zu stoßen. Damit dürfen sich die Oberfranken zum dritten Mal Deutscher Meister nennen, Aalen übernimmt von Donauwörth den Vizetitel.
Zeitgleich mit der Bundesliga endete am vergangenen Wochenende auch die Segelflug-Weltliga, woran insgesamt 1120 Clubs weltweit teilnahmen. Die SFG wurde hier 12.

Ihre schnellste Bundesliga-Saison absolvierten heuer die Piloten der SFG Donauwörth-Monheim. In der Bundesliga landeten sie schlussendlich auf Rang acht. Foto: Zembold

Die Segelflug-Bundesliga-Tabelle nach 18 von 19 Runden:

1. LSG Bayreuth (BY) 252 Punkte
2. LSR Aalen (BW) 260
3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 219
4. AC Lichtenfels (BY) 164
5. FLG Blaubeuren (BW) 183
6. LSV Rinteln (NI) 174
7. LSV Schwarzwald (BW) 164
8. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 159
9. LSV Burgdorf (NI) 159
10. FLC Schwandorf (BY) 156


Noch ein SFG-Pilot für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Donauwörther Segelflieger verbessern sich in der Bundesliga-Tabelle

20.8.2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Wurde in der vergangenen Woche an dieser Stelle noch der achte Tabellenplatz als „unerreichbar“ für die Donauwörther Segelflieger beschrieben, so liegt der Club nach der aktuellen Bundesliga-Runde genau dort: auf Rang acht. Und einen weiteren Donauwörther DM-Teilnehmer gibt es auch.

SFG-Neuzugang Robin Neumann schaffte gleich auf seinem allerersten Qualifikations-Wettbewerb das Unglaubliche: Er darf im kommenden Jahr an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Beim Offenen Märkischen Vergleichsfliegen in Brandenburg belegte der Segelflieger den vierten Platz in der „Clubklasse“ und nimmt somit im kommenden Jahr an der Deutschen Meisterschaft in Zwickau teil. Er ist neben Peer Zitzmann somit der zweite DM-Teilnehmer der SFG.
Erfolgreich war die Segelfluggruppe Donauwörth-Monheim auch in der vorletzten Bundesliga-Runde der Saison. Bei guten Segelflug-Bedingungen, bei denen die rund 500 kg schweren Kunststoff-Flieger in der Aufwinden Flughöhen bis zu 2500 Meter erreichten, wurde David Bauder schnellster SFG-Pilot mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 127,3 Stundenkilometern. Etwas langsamer war Stephan Bosch unterwegs – er war im Schnitt 123,9 Stundenkilometer schnell, schaffte aber dafür am Sonntag mit 901 Kilometern den bundesweit weitesten Segelflug.
Drittschnellster SFG-Luftsportler war Junior Stefan Langer mit durchschnittlich 116,5 Kilometern pro Stunde. Die Teamleistung verhalf der SFG zum dritten Platz dieser vorletzten Bundesliga-Runde und zu Rang acht in der Tabelle.
Für den Vorjahres-Vizemeister heißt es nun am kommenden Wochenende noch einmal „Gas geben“, um die Platzierung in den Top Ten zu halten. Theoretisch wäre sogar noch eine Verbesserung möglich – dafür muss aber vor allem das Wetter am kommenden Wochenende stimmen. Zumindest für das Donauwörther Bundesliga-Ergebnis kann noch ein bisschen Trockenheit nicht schaden. (hz)

Robin Neumann (links) von der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft der Segelflieger im kommenden Jahr. Sein Vater Andreas assistierte ihm auf dem Qualifikations-Wettbewerb. Foto: Martin Vater

Die Segelflug-Bundesliga-Tabelle nach 18 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 249 Punkte
2. LSG Bayreuth (BY) 242
3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 218
4. FLG Blaubeuren (BW) 179
5. AC Lichtenfels (BY) 166
6. LSV Schwarzwald (BW) 163
7. LSV Rinteln (NI) 159
8. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 158
9. FLC Schwandorf (BY) 155
10. LSV Bamberg (BY) 151


SFG wieder in den Top Ten

Michael Gesell schafft besonderes „Triple“

12-8-2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Zum Liga-Endspurt geben die Donauwörther Segelflieger noch mal richtig Gas: Mit Rundenplatz drei schafften es die Stillberg-Piloten zurück in die Top Ten.

Was in der vergangenen Bundesliga-Saison quasi an der Tagesordnung stand, hatte heuer bislang eher Seltenheitswert – doch am vergangenen Wochenende zeigte die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim mal wieder ihr Können und belegte den dritten Rundenplatz. SFG-Vorstand Michael Gesell legte eine Distanz von 917 Kilometern ohne Motorkraft zurück und erzielte nur mit Sonnenenergie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 132,3 Stundenkilometern. Gesell schaffte damit ein besonderes „Triple“:  den bundesweit drittweitesten Flug des Wochenendes, die bundesweit drittschnellste Geschwindigkeit dieser Liga-Runde und den drittweitesten Flug vom Stillberghof in diesem Jahr.

Wolfgang Köckeis als zweitschnellster Pilot legte 717 Kilometer zurück, sein Bundesliga-Schnitt betrug 121,1 Kilometer pro Stunde. Stephan Bosch war 566 Kilometer im reinen Segelflug unterwegs und durchschnittlich 109,3 Stundenkilometer schnell.

Für die Piloten vom Stillberghof bedeutete das den dritten Rundenplatz und damit das Vorrücken auf Rang neun der Tabelle. Ob sich die Position unter den Top Ten allerdings bis zum Saisonende halten lässt, müssen die kommenden zwei Wochenenden zeigen, an denen die letzten beiden Bundesliga-Runden ausgetragen werden. Nur zwei Punkte trennen die SFG von Verfolger Bamberg, Platz elf (Walldürn) liegt nun neun Zähler hinter Donauwörth. Schwandorf auf Platz acht ist für die Nordschwaben hingegen mit 15 Punkten Differenz kaum erreichbar.

Auch an der Tabellenspitze bleibt es spannend: Titelverteidiger Aalen eroberte sich dieses Wochenende die Führung zurück, doch Bayreuth liegt nur drei Punkte dahinter.

Derweil kämpfen weitere SFG-Piloten um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr. Der Donauwörther Neuzugang Robin Neumann liegt beim Quali-Wettbewerb in Brandenburg auf Platz 4 der Clubklasse. Peer Zitzmann, bereits vor zwei Wochen für die DM qualifiziert, tritt in Brandenburg in der Doppelsitzerklasse an, liegt allerdings hier eher im hinteren Mittelfeld. (hz)

Michael Gesell schaffte ein etwas anderes Triple: den drittschnellsten Flug, denn drittweitesten Flug bundesweit und den drittweitesten Flug vom Stillberghof in diesem Jahr. Foto: Helge Zembold

Die Segelflug-Bundesliga-Tabelle nach 17 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 230 Punkte
2. LSG Bayreuth (BY) 227
3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 201
4. LSV Schwarzwald (BW) 159
5. FLG Blaubeuren (BW) 159
6. AC Lichtenfels (BY) 158
7. LSV Rinteln (NI) 158
8. FLC Schwandorf (BY) 155
9. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 140
10. LSV Bamberg (BY) 138


Quali geschafft - Langer und Zitzmann fahren zur DM

5.8.2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Zehn Tage lang kämpften die beiden Segelflieger Peer Zitzmann und Stefan Langer um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr - mit Erfolg. Die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim belegten in ihrer jeweiligen Wertungsgruppe den zweiten Rang.

Es war eine wahre Hitzeschlacht am Himmel über Baden-Württemberg: Vom Flugplatz Lachen-Speyerdorf nahe Mannheim aus starteten Langer in der Clubklasse und Zitzmann in der Standardklasse zu jeweils zehn Wertungsflügen. Von der Wettbewerbsleitung vorgegebene Flugstrecken zwischen 200 und 400 Kilometern mussten ohne Motorkraft, nur mit Hilfe von dieser Tage üppig vorhandener thermischer Sonnenenergie zurückgelegt werden.
Junior Langer aus Gachenbach gelang dies an drei von zehn Wertungstagen am besten; auch sonst erarbeitete er sich einen soliden Vorsprung vor dem Drittplatzierten und musste sich nur einem Konkurrenten geschlagen geben.
Peer Zitzmann erzielte einen Tagessieg und darf sich als Zweitplatzierter ebenfalls über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr freuen.
In der Segelflug-Bundesliga indes läuft es für die SFG weiter mäßig. Der Club vom Stillberghof liegt in der Tabelle weiterhin auf Rang elf. (hz)

Die SFG-Piloten Peer Zitzmann (links) und Stefan Langer errangen in ihren Wertungsklassen jeweils Silber und sind für die DM im kommenden Jahr qualifiziert. Foto: Langer


SFG-Piloten bei DM-Quali vorne dabei

Langer und Zitzmann wollen nächstes Jahr zum Bundesvergleich

29.7.2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Gleich zwei Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim mischen derzeit den Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Meisterschaft auf: Stefan Langer und Peer Zitzmann liegen in ihren jeweiligen Wertungsklassen auf Platz zwei.

In Lachen-Speyerdorf in der Nähe von Mannheim wird derzeit zwei Wochen lang um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Segelflieger im kommenden Jahr gekämpft. In drei Klassen starten 65 Piloten; zeitgleich gilt dieser Wettbewerb auch als DM der Damen. An jedem Tag mit Flugwetter wird eine Flugstrecke um mehrere Wendepunkte vorgegeben, die die Piloten möglichst schnell umrunden sollen. Die Streckenlängen betragen 200 bis 400 Kilometer, und die Piloten bewältigen sie mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern, die sie nur mit Hilfe von thermischen Aufwinden, also ohne jede Motorkraft erzielen.
In der mit 31 Piloten größten Klasse, der Clubklasse, tritt SFG-Nachwuchstalent Stefan Langer an. Er erreichte bislang stets Tagesplätze unter den besten zehn, am dritten Flugtag schaffte er sogar den Tagessieg. Nach sieben Wertungstagen lag der Gachenbacher am Dienstag mit üppigem Vorsprung auf Rang zwei, Platz eins in Reichweite.
Peer Zitzmann startet mit seinem Segelflieger vom Typ „Discus 2a“ in der Standardklasse. Der Donauwörther sicherte sich ebenfalls einen Tagessieg und lagt am Dienstag auch auf Rang zwei. Allerdings hatte Zitzmann mehr Luft nach oben als nach unten, so dass er noch bis Samstag kämpfen muss, um den Podiumsplatz nicht zu verlieren.
Ebenfalls kämpfen muss die SFG Donauwörth-Monheim in der Segelflug-Bundesliga. Hier geht es allerdings schon lange nicht mehr um den Treppchenplatz, sondern eher darum, den Anschluss an die Top Ten nicht gänzlich zu verlieren. Am vergangenen Wochenende sammelten die Stillberg-Piloten zwar wieder ein paar Punkte mit einem zwölften Rundenplatz, belegen in der Tabelle aber immer noch Rang elf mit acht Punkten Rückstand auf die besten Zehn.
An der Tabellenspitze gab es indes wieder einen Wechsel: Titelverteidiger Aalen löste Bayreuth nach drei Wochen als Tabellenführer ab. (hz)

Die Donauwörther Segelflieger Peer Zitzmann (links) und Stefan Langer kämpfen derzeit um die Qualifikation zur DM im kommenden Jahr. Foto: Stefan Langer

Die Segelflug-Bundesliga-Tabelle nach 15 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 203
2. LSG Bayreuth (BY) 195 Punkte
3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 184
4. AC Lichtenfels (BY) 154
5. LSV Rinteln (NI) 152
6. FLC Schwandorf (BY) 143
7. LSV Schwarzwald (BW) 140
8. FLG Blaubeuren (BW) 138
9. LSV Bamberg (BY) 133
10. LSV Burgdorf (NI) 129
11. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 121


Christoph Nacke startet bei der Formel 1 der Lüfte

SFG landet in der Bundesliga fast ganz unten

15.7.2018--DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Die 13. Runde der Segelflug-Bundesliga hat den Donauwörther Piloten kein Glück gebracht. Dafür punktet Christoph Nacke beim Segelflug-Grand-Prix.

Die Geschichte der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim in der 13. Runde der Segelflug-Bundesliga ist schnell erzählt: Platz 27 von 30, ein Ehrenpunkt, Tabellenrang 11. Tatsächlich war die Region Schwaben, Oberbayern und Mittelfranken am vergangenen Wochenende die einzige Gegend in ganz Deutschland, in der Wolken und Gewitter dominierten. Selbst Spitzenreiter Aalen landete nur auf Rundenplatz 20 und büßte erstmals in dieser Saison die Führung ein. Neuer Spitzenreiter ist nun die Luftsport-Gemeinschaft Bayreuth.
Für die SFG gingen Christoph Nacke, Michael Rehmet und Wolfgang Köckeis an den Start. Rehmet und Köckeis quälten sich vom Stillberghof aus am bayrischen Himmel über Strecken von jeweils rund 250 Kilometer und erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten von 80,5 beziehungsweise 64,3 Stundenkilometern.
Christoph Nacke indes startete im deutliche besseren Wetterbereich, in Musbach im Nordschwarzwald. Sein Flug endete mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111 Stundenkilometern – mehr als 30 km/h schneller als seine Vereinskollegen, aber immer noch nicht ausreichend, um die SFG im Ranking nach oben zu bringen.
Nacke startet in dieser Woche beim Segelflug-Grand-Prix – einem Wettbewerb, der anders als herkömmliche Segelflug-Wettbewerbe aufgebaut ist. Normalerweise werden auf Segelflug-Wettbewerben in verschiedenen Flugzeugklassen Flugstrecken über mehrere hundert Kilometer vorgeschrieben, die von den Teilnehmern abzufliegen sind. Für jeden Flug gibt es je nach Geschwindigkeit und zurückgelegter Strecke nach einer komplizierten Formel Punkte.
Beim Grand Prix hingegen ist es wesentlich einfacher: Eine kurze Rennstrecke wird vorgegeben, alle Flugzeuge fliegen gleichzeitig los. Wer als erster zurückkehrt, gewinnt und bekommt Punkte wie bei einer Formel-1-Wertung; wer außenlandet, bekommt keine Punkte.
SFG-Pilot Nacke, Junioren-Weltmeister von 2005, stand nach drei Renntagen am Dienstag auf Rang drei. Noch bis Samstag startet er bei der Formel 1 der Lüfte. (hz)

Christoph Nacke bereitet sich am Dienstag auf den dritten Wertungsflug beim Segelflug-Grand-Prix vor. Foto: Julia Jann-Nacke

Die Segelflug-Bundesliga-Tabelle nach 13 von 19 Runden:

1. LSG Bayreuth (BY) 183 Punkte
2. LSR Aalen (BW) 178
3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 170
4. AC Lichtenfels (BY) 153
5. LSV Rinteln (NI) 131
6. FLC Schwandorf (BY) 127
7. FLG Blaubeuren (BW) 127
8. LSV Schwarzwald (BW) 126
9. LSV Bamberg (BY) 123
10. LSV Burgdorf (NI) 115
11. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 112

 


Motorlos bis zum Spessart und zurück

Bundesliga-Rundenplatz vier für Donauwörther Segelflieger

 

8.7.2018- DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Normalerweise ist der Luftraum über der Schwäbischen Alb die Rennstrecke für die Donauwörther Segelflieger. Am vergangenen Wochenende jedoch ging es für die Stillberg-Piloten nach Norden bis in den Spessart. Mit Erfolg: Rundenplatz vier.

Wer die Berichterstattung über die Segelflug-Bundesliga verfolgt, der weiß, dass die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim meistens zwischen Bayrischem Wald und Schwäbischer Alb in Ost-West-Richtung unterwegs sind. Dort sind in der Regel immer gute Wetterbedingungen zum Segelfliegen anzutreffen – nicht so am vergangenen Samstag. „Die Alb geht nicht“, hieß es bei den Piloten, dafür jedoch erkannten sie die guten Aufwinde in Richtung Norden und folgten ihnen bis in den Spessart, knapp 250 Kilometer von Donauwörth.

Schnellster Pilot der SFG am Wochenende war Mario Wissmann – er schaffte 510 Kilometer ohne Motorkraft und erzielte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 112,7 Stundenkilometern. Stefan Langer war mit 110,4 Kilometern pro Stunde etwas langsamer, dafür aber wesentlich länger unterwegs: In neun Stunden und sechs Minuten legte er 842 Kilometer zurück. Fast genauso weit, nämlich 773 Kilometer, schaffte es Andreas Offer als dritter SFG-Bundesligapilot. Er war 108,2 Stundenkilometer schnell.

Diese Leistung bedeutet Rundenplatz vier für den Club vom Stillberghof; in der Gesamttabelle verbleibt die SFG auf dem achten Rang. Spitzenreiter Aalen hat mittlerweile 60 Punkte Vorsprung, was drei Rundensiegen entspricht – für die SFG uneinholbar. Ein Sprung unter die ersten fünf hingegen scheint bis Ende August noch möglich. (hz)

Mario Wissmann war am Wochenende der schnellste Segelflieger vom Stillberghof. Foto: Zembold

Die Bundesliga-Tabelle nach 12 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 177 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 167

3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 156

4. AC Lichtenfels (BY) 133

5. LSV Rinteln (NI) 130

6. FLG Blaubeuren (BW) 119

7. FLC Schwandorf (BY) 114

8. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 111

9. LSV Burgdorf (NI) 111

10. LSV Bamberg (BY) 108

 


Bosch punktet auswärts für die SFG

Luftsportler segeln vom Stillberghof zum Schwarzwald und wieder zurück

 

1.7.2018 - DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM.

So langsam geht es aufwärts: Die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim hat es mit einem Sprung von vier Plätzen wieder in die Top Ten der Segelflug-Bundesliga geschafft.

Das vergangene Wochenende hatte es für Deutschlands Segelflieger in sich. Über ganz Deutschland herrschte „Hammerwetter“, wie die Luftsportler hervorragende Aufwindbedingungen gerne betiteln. Dementsprechend weit und schnell fielen auch die Flüge aus, die von den Stillberg-Piloten absolviert wurden.

David Bauder und Bernhard Hämmerl folgten den aufwindspendenden Wolken im Segelflug von Donauwörth aus bis zum Feldberg im Schwarzwald – rund 250 Kilometer vom Flugplatz Stillberghof entfernt. Auch zurück ging es nur mit Sonnenenergie, so dass beide insgesamt jeweils mehr als 500 Kilometer zurücklegten. Bauder erzielte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 106,1 Stundenkilometern, Hämmerl war durchschnittlich 100,7 Kilometer pro Stunde schnell.

Ebenfalls für die SFG in der Liga punktete Stephan Bosch. Er war der schnellste Pilot seines Clubs, startete allerdings nicht in Nordschwaben, sondern in Lüsse, südöstlich von Berlin, wo er an einem Qualifikationswettbewerb für die deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr teilnimmt. Bosch nutzte seinen Trainingstag für einen Bundesliga-Flug, legte 550 Kilometer ohne Motorkraft zurück und erzielte einen „Schnitt“ von 106,9 Stundenkilometern.

Für die SFG bedeuteten diese Leistungen den elften Rundenplatz; in der Tabelle reichte dies jedoch für einen Sprung auf Rang acht. Damit ist der Vorjahres-Vizemeister erstmals seit fünf Runden wieder in den Top Ten vertreten. (hz)

Segelflieger Stephan Bosch aus Donauwörth startet derzeit bei einer Qualifikationsmeisterschaft in Berlin. Am Wochenende war er der schnellste SFG-Pilot. Foto: Zembold

Die Bundesliga-Tabelle nach 11 von 19 Runden:

 

1. LSR Aalen (BW) 166 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 149

3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 140

4. AV Lichtenfeld (BY) 126

5. LSV Rinteln (NI) 120

6. FLG Blaubeuren (BW) 118

7. LSV Burgdorf (NI) 110

8. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 94

9. FLC Schwandorf (BY) 94

10. AC Bamberg (BY) 93

 


SFG weiter im Mittelfeld

DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM.

24.6.2018 In der Segelflug-Bundesliga liegt die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim weiter im Mittelfeld.

 

Auch am vergangenen Wochenende gelang es den Donauwörther Segelfliegern nicht, sich in der Bundesliga-Tabelle zu verbessern. Zwar errangen Wolfgang Köckeis, David Bauder und Stefan Senger mit ihren Flügen den achten Runden-Platz, in der Gesamtwertung nach zehn von 19 Runden belegt der Club jedoch weiterhin den zwölften Tabellenrang. (hz)

 

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 10 von 19 Runden:

 

1. LSR Aalen (BW) 148 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 135

3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 129

9. LSV Burgdorf (NI) 91

10. SFZ Königsdorf (BY) 89

11. LSV Schwarzwald (BW) 87

12. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 84

13. FG Wolf Hirth (BW) 82

14. FSV Laichingen (BW) 74


Vorjahres-Zweiter der Segelflug-Bundesliga liegt zur Halbzeit auf Rang zwölf

 

Magere Zwischenbilanz

 

17.6.2018- DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM.

Die Halbzeit in der Segelflug-Bundesliga ist erreicht, doch zufrieden können die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim mit dem zwölften Rang nicht sein.

 

Im Vorjahr lag die SFG zur selben Zeit auf Platz zwei der Tabelle und wurde letztlich auch Vizemeister, seit 2014 war der Club immer unter den Top Ten zur Halbzeit nach neun von 19 Runden. Meister Luftsportring Aalen hingegen führt heuer ebenso wie im Vorjahr die Tabelle an, und dass, obwohl beide Flugplätze nur rund 60 Kilometer auseinander liegen.

Dennoch ist die Lage des Flugplatzes Aalen-Elchingen günstiger für die schnellen Bundesliga-Flüge, denn der Flugplatz liegt direkt am Rande der „Rennstrecke“ Schwäbische Alb. Für die Donauwörther Piloten hingegen gilt es bei ihren Flügen zunächst, die thermische Durststrecke bis zur „Alb“ vorsichtig zu überwinden. Das bremst die Piloten aus.

Doch daran allein liegt es wohl nicht, dass die Donauwörther in diesem Jahr nicht so erfolgreich in der ersten Saisonhälfte abschneiden. Einen weiteren Anteil daran hat eine Regeländerung im Bundesliga-Reglement, die bewirkt, dass Piloten, die es nicht mindestens bis auf 15 Kilometer zurück zum Stillberghof schaffen, 0 Punkte für ihren Flug bekommen. Das hat einige SFG-Piloten bereits erwischt.

Auch das Team hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert; bisherige Leistungsträger haben aus familiären oder beruflichen Gründen ihr Engagement im hobbymäßigen Leistungsflug reduziert, der Bundesliga-Nachwuchs fehlt allerdings.

Zehn Runden hat die SFG noch Zeit, wieder an frühere Erfolge wie den Vizetitel im vergangenen Jahr anzuknüpfen oder wenigstens in die Top Ten zurückzukehren. Am vergangenen Wochenende trugen Stephan Bosch und Copilot Michael Rehmet, Wolfgang Köckeis und Peer Zitzmann ihren Teil zur Rundenleistung bei und errangen Platz elf.

Fliegerisch spektakulärer, für die Bundesliga allerdings „zu langsam“, war der Samstags-Flug von SFG-Junior Stefan Langer: 868 Kilometer legte er ohne Motorkraft zurück, flog dabei vom Stillberghof zunächst in den Bayrischen Wald, dann bis kurz vor Samedan in die Schweizer Alpen und landete nach über neun Stunden Flugzeit wieder am Stillberghof. (hz)

Donauwörther Höhenflüge in der Segelflug-Bundesliga blieben in dieser Saison bislang aus. In der zweiten Saison-Hälfte müssen die Piloten vom Stillberghof sich jetzt anstrengen. Foto: Zembold

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 9 von 19 Runden:

 

1. LSR Aalen (BW) 131 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 130

3. AC Lichtenfels (BY) 113

9. FLG Blaubeuren (BW) 84

10. LSV Schwarzwald (BW) 77

11. SFZ Königsdorf (BY) 73

12. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 71

13. FG Wolf Hirth (BW) 70

14. FSV Laichingen (BW) 65

....

 


Donauwörther Segelflieger gewinnt beim Green Speed Cup

Stefan Senger fliegt am energiesparendsten

 

10.6.2018 DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Energiesparendes Fliegen steht im Mittelpunkt des Flug-Wettbewerbs „Green Speed Cup“. Stefan Senger von der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim holte am vergangenen Wochenende in der Elektroklasse den Sieg.

 

Beim Green Speed Cup, in der Nähe von Berlin ausgetragen wurde, geht es anders als bei anderen Flugwettbewerben nicht um Geschwindigkeit oder um die weiteste Strecke. Ziel ist es vielmehr, auf einer vorgegebenen Flugstrecke das beste Verhältnis von Geschwindigkeit zu verbrauchter Energie zu erzielen.

Für SFG-Pilot Stefan Senger ist energieeffizientes Fliegen schon lange ein Anliegen. Er besitzt als einer von wenigen Piloten in Deutschland ein Segelflugzeug mit Elektromotor, die „Antares“. Damit kann das Flugzeug aus eigenem Antrieb starten, später wird der elektrogetriebene Propeller eingeklappt und das Flugzeug ist als Segler unterwegs. Rund 3000 Meter hoch könnte Senger mit der „Antares“ steigen, bis die in den Tragflächen verbauten Akkus wieder an die Steckdose müssen.

In Strausberg traten neben der „Antares“ weitere Motorsegler und Motorflugzeuge an. Die zwei vorgegebenen Wertungsstrecken über 330 und 380 Kilometer sollten mit möglichst wenig Energieeinsatz absolviert werden – die Piloten mussten also auch die Vorteile von Rückenwind oder thermischen Aufwinden nutzen. Mit einer Motorlaufzeit von lediglich fünf Minuten pro Wettbewerbsflug und Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 100 Stundenkilometern holte Senger den Sieg in der Elektro-Klasse sowie in der Gesamtwertung aus Elektro- und Verbrennerklasse.

Sengers schnellster energiearmer Flug ging auch die Wertung der achten Runde der Segelflug-Bundesliga mit ein. Gemeinsam mit David Bauder, der bei schwierigem Wetter vom Stillberghof aus startete, holte er jedoch nicht mehr als einen Ehrenpunkt – der Flug eines dritten Piloten wurde aufgrund einer Änderung im Bundesliga-Reglement (wir berichteten) nicht gewertet. In der Tabelle liegt der Verein jetzt auf Rang zwölf. (hz)

Mit einem prüfenden Blick in den Himmel bereitet sich SFG-Pilot Stefan Senger auf den Start mit seinem Elektro-Segler „Antares“ vor. Foto: Monika Senger

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 8 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 117 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 115

3. AC Lichtenfels (BY) 110

9. LSV Burgdorf (NI) 71

10. FLG Blaubeuren (BW) 67

11. SFZ Königsdorf (BY) 64

12. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 61

13. AC Nastätten (RP) 55

14. FV Celle (NI) 55


Bundesliga-Flüge werden teilweise nicht gewertet

Reglement zwingt SFG in die Knie

 

4.6.2018- DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Erstmals in dieser Saison sind die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim „Opfer“ einer Änderung im Bundesliga-Reglement geworden.

In der Segelflug-Bundesliga starten sowohl reine Segelflugzeuge ganz ohne Motor als auch solche, die zum Starten ein Klapptriebwerk benutzen. Dieses kommt auch zum Einsatz, wenn der Pilot keine Thermik mehr findet, damit er nicht wie mit dem reinen Segelflugzeug auf einem Acker „außenlanden“ muss.

Für die Saison 2018 wurde beschlossen, dass alle Flüge innerhalb von 15 Kilometern vom Startflugplatz enden müssen – landet das Flugzeug unterwegs mangels Aufwinden außen oder wird der Motor benötigt, wird der Flug nicht gewertet. Anders in den Vorjahren: Da wurde der Flug auch bei einer Außenlandung oder bei Motoreinsatz noch bis zu diesem Zeitpunkt für die Liga gezählt.

Am vergangenen Wochenende mussten gleich zwei Piloten unterwegs wegen mangelnder Aufwinde den Motor nutzen und konnten deshalb ihre durchaus schnellen Flüge nicht in die Wertung bringen. Dafür verhalfen andere der SFG zumindest zum Ehrenpunkt: Timur Aykanat, Peer Zitzmann und Michael Weiß landeten mit ihren etwas langsameren Flügen auf Platz 20.

Nach sieben Runden liegt der Vorjahres-Zweite mit 60 Zählern auf Rang zehn der Tabelle; Titelverteidiger Aalen liegt mit 105 Punkten an der Spitze.

In den Pfingstferien nahmen einige SFG-Piloten wieder an Segelflug-Wettbewerben teil, so etwa Stefan Senger und Walter Sinn am Internationalen Wettbewerb in Bayreuth. Senger wurde 28. in der Offenen Klasse, Walter Sinn schaffte es auf Rang zehn der 18-Meter-Klasse.

SFG-Nachwuchstalent Stefan Langer startete derweil beim Segelflug-Grand-Prix im schwedischen Boras. Nach sechs Wertungsflügen wurde er fünfter von zehn Piloten. (hz)

Manche Segelflugzeuge haben einen Hilfsmotor, um selbstständig starten zu können – vor allem aber, um nicht auf einer Wiese landen zu müssen, wenn der Pilot keine Thermik mehr findet. Foto: Helge Zembold

 

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 7 von 19 Runden:

 

1.LSR Aalen (BW) 105 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 101

3. AC Lichtenfels (BY) 93

4. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 82

9. LSV Schwarzwald (BW) 65

10. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 60

11. SFZ Königsdorf (BY) 56


SFG steigt in der Bundesliga weiter nach oben

David Bauder unter den Top Drei in Hockenheim

 

20.5.2018 - DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Langsam erholt sich die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim von ihrem schwachen Start in der Segelflug-Bundesliga. Mittlerweile ist der Club auf Rang sechs angekommen.

Knapp 300 Kilometer legte Stephan Bosch am Samstag nach seinem Start vom Flugplatz Stillberghof oberhalb von Zirgesheim zurück – nur mit Hilfe von Sonnenenergie. Die thermischen Aufwinde verhalfen ihm zu einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 95,9 Stundenkilometern, damit war er der schnellste SFG-Pilot des Wochenendes. Andreas Offer war etwas langsamer unterwegs, er legte vom Stillberghof aus 250 Kilometer zurück und war dabei 87,3 Stundenkilometer schnell.

SFG-Vorstand Michael Gesell verbrachte hingegen die Pfingstfeiertage in Reinsdorf, südlich von Berlin. Dorthin zieht es jährlich einige SFG-Mitglieder zu einem kleinen Fluglager. Das Wetter in Ostdeutschland war zum Fliegen deutlich besser als daheim, so dass Gesell zwar nicht den schnellsten, aber den weitesten SFG-Flug des Wochenendes schaffte: 608 Kilometer. Der Geschwindigkeitsdurchschnitt, der für die Bundesliga zählt, betrug immerhin 93,5 Kilometer pro Stunde.

Die Gesamtleistung der Donauwörther reichte in dieser fünften Liga-Runde für den siebten Rang; insgesamt liegt der Club solide auf Platz sechs.

Noch besser als für seinen Verein läuft es derzeit für SFG-Pilot David Bauder. Er gewann den ersten Wertungstag beim Internationalen Hockenheim-Wettbewerb, am zweiten Flugtag landete er auf Rang sechs. Noch eineinhalb Wochen tritt der Donauwörther gegen 19 Konkurrenten in der 15-Meter-Klasse an. Chancen aufs Treppchen hat er allemal, denn vor zwei Jahren erreichte er den dritten Platz, 2014 gewann er gar den Wettbewerb. Im Moment belegt Bauder Platz drei.

Auch in Bayreuth wird in den kommenden eineinhalb Wochen um die Wette geflogen, und zwei SFG-Piloten sind dabei: Stefan Senger startet in der Offenen Klasse, Walter Sinn in der 18-Meter-Klasse. Hier gab es allerdings noch keinen Wettbewerbstag. (hz)

 

SFG-Pilot David Bauder kann sich nach dem Sieg am ersten Wertungstag beim Internationalen Hockenheim-Wettbewerb berechtigte Hoffnungen auf einen Treppchenplatz machen. Foto: Helge Zembold

Die Bundesliga-Tabelle nach 5 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 85 Punkte

2. LSG Bayreuth (BY) 81

3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 64

4. AC Lichtenfels (BY) 62

5. LSV Rinteln (NI) 56

6. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 55

7. AC Bamberg (BY) 54

8. LSV Schwarzwald (BY) 52

9. SFZ Königsdorf (BY) 47

10.FLG Blaubeuren (BW) 45

 


SFG zurück in den Top Ten

13.5.2018 - DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Langsam geht es aufwärts: Mit einem fünften Rundenplatz kämpft sich die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim wieder in die Top Ten der Segelflug-Bundesliga-Tabelle zurück.

Der vergangene Samstag war einer der bislang besten Segelflug-Tage in dieser Saison. Insgesamt 17 Piloten standen auf dem Segelflugplatz Stillberghof in den Startlöchern, um den Himmel über Nordschwaben und darüber hinaus zu befliegen. Bis zu 700 Kilometer legten die Piloten dabei ohne Motorkraft und nur mit Hilfe von Sonnenenergie zurück, die thermischen Aufwinde hoben die 500 bis 800 Kilogramm schweren Segler auf immerhin 2000 Meter Flughöhe.

Für die Bundesliga-Wertung zählt allerdings nicht der weiteste, sondern der schnellste Flug. Diesen schafften Jörg und Sabine Röpling – sie waren im Zweisitzer durchschnittlich 123,9 Stundenkilometer schnell und flogen dabei bis nach Vilshofen und zurück. Eine ähnliche Route flog Wolfgang Köckeis, der letzten Endes mit 109,3 Stundenkilometern zweitschnellster SFG-Pilot wurde. Michael Rusch als Dritter im Bunde war 101,2 Kilometer pro Stunde schnell.

Für diese Anstrengung erhielt die SFG 15 Rundenpunkte und kletterte in der Tabelle um vier Plätze auf Rang 10.

Am Wochenende endeten die beiden Segelflug-Wettbewerbe, bei denen SFG-Piloten aktiv waren. Walter Sinn landete beim Internationalen Hahnweide-Wettbewerb auf Platz 29 von 42 Piloten; die Brüder Andreas und Michael Gesell erreichten beim Ohlstädter Wettbewerb Rang 5 (hz)

Startbereit warten die Piloten der SFG Donauwörth-Monheim in ihren Segelflugzeugen auf dem Flugplatz Stillberghof auf den Beginn der Thermik. Foto: Helge Zembold

Die Bundesliga-Tabelle nach 4 von 19 Runden:

1. LSR Aalen (BW) 68 Punkte

2. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 63

3. LSG Bayreuth (BY) 61

4. AC Lichtenfels (BY) 51

5. LSV Schwarzwald (BY) 50

[…]

9. FSV Laichingen (BW) 41

10. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 41

11. FG Wolf Hirth (BW) 40


Donauwörther Piloten punkten auswärts

 

8.5.2018 - DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Derzeit sind Donauwörther Piloten auf drei Segelflug-Wettbewerben unterwegs. Dabei versuchen Sie nicht nur, für sich möglichst gute Flüge zu erzielen, sondern punkten nebenbei auch noch für die Segelflug-Bundesliga.

 

Wären die Wettbewerbs-Flieger derzeit nicht unterwegs, hätte es wohl nur einen Ehrenpunkt für die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim in der Segelflug-Bundesliga gegeben, denn es starteten am Wochenende gerade mal zwei Flüge vom Stillberghof aus.

Da kann der Club froh sein, dass seine Piloten gerade bundesweit verstreut auf Wettbewerben antreten sind.

SFG-Urgestein Walter Sinn nimmt wie jedes Jahr am Internationalen Hahnweide-Wettbewerb nahe Stuttgart teil. Er startet in der Klasse der 18-Meter-Flugzeuge, also jener Segler, deren Flügel sich über 18 Meter Spannweite erschrecken. Nach drei Wertungstagen liegt Sinn auf Platz 15 von 42 Piloten und lieferte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 93,8 Stundenkilometern den schnellsten Flug der SFG ab.

Andreas Gesell startet derweil mit seinem Bruder Michael im zweisitzigen „Arcus“-Segelflugzeug bei einem kleinen Wettbewerb in Ohlstadt bei Garmisch-Partenkirchen. Mit 79,4 Stundenkilometern waren die Brüder die zweitschnellsten Piloten der SFG.

Für Peer Zitzmann und seine Copiloten Gregor Mayr und Ovidiu Chircan ging am Wochenende der Internationale Segelflug-Wettbewerb im sächsischen Klix zu Ende. Nach einem guten Auftakt mit zwischenzeitlicher Führung (wir berichteten) landete das SFG-Team in der Doppelsitzerklasse letztendlich auf Platz sieben. Am letzten Flugtag holten Zitzmann und Co noch einmal Bronze in der Tageswertung und sind mit 66,70 Kilometern pro Stunde auch noch in der Ligawertung vertreten.

Trotz aller Anstrengungen reichte es für die SFG in dieser dritten Bundesliga-Runde nur für Platz 14; in der Gesamtwertung rutschte der Club vom neunten auf den 14. Rang mit insgesamt 26 Punkten. Vorjahressieger Aalen führt die Tabelle mit 51 Zählern an. (hz)

Startklar und mit Hut und Brille vor der Sonne geschützt: Peer Zitzmann (links) und Gregor Mayr vor dem Start zu einem Wettbewerbsflug in Klix. Foto: Doreen Zitzmann

Warum tragen Segelflieger so komische Hüte?

Auf Fotos tragen Segelflieger oft Hüte, die nicht unbedingt zur Sorte der modischen Kopfbedeckungen zählen. Aber sie erfüllen zwei wichtige Funktionen: Als weiße Mützen halten Sie die Hitze vom Kopf fern, denn die Piloten sitzen auf ihren Flügen über mehreren Stunden in der Sonne. Die Krempe schützt einerseits Augen und Haut, ist aber andererseits schmal genug, um das Gesichtsfeld nicht einzuschränken. Baseball-Caps sind beispielsweise nicht geeignet, da sie die Luftraum-Beobachtung der Piloten einschränken. (hz)

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 3 von 19 Runden:

 

  • 1. LSR Aalen (BW) 51 Punkte
  • 2. LSG Bayreuth (BY) 47
  • 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 45
  • 4. LSV Schwarzwald (BY) 38
  • 5. FSV Sindelfingen (BW) 36

[…]

  • 13. LSV Rinteln (NI) 28
  • 14. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 26
  • 15. AC Nastätten (RP) 25

 


In der Liga nur mäßig, in Klix dafür vorn dabei

Donauwörther Piloten dominieren Segelflug-Wettbewerb in Sachsen

 

DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM.

Nur mäßig lief es für die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim in Runde zwei der Segelflug-Bundesliga. Dafür läuft es für SFG-Pilot Peer Zitzmann und seine Copiloten umso besser: Das Team führt beim internationalen Wettbewerb von Klix.

Was für Fußgänger eine Wonne ist, ärgert die Segelflieger meistens: Warmluft, die wie am vergangenen Wochenende zu sommerähnlichen Temperaturen führte, bremst die Aufwinde aus, so dass weder weite noch schnelle Segelflüge ohne Motorkraft möglich sind. Das bekamen die SFG-Piloten deutlich zu spüren, denn sie landeten nur auf Rang 18 von 30 Vereinen.

Junior-WM-Teilnehmer Stefan Langer ist derzeit als D-Kader-Trainer des bayrischen Segelflug-Nachwuchses im Einsatz und meldete seine Trainingsflüge aus Schwandorf für die Liga. Er war über knapp 240 Kilometer 78,4 Stundenkilometer schnell. David Bauder hob vom heimischen Stillberghof ab, er legte als Drittschnellster etwas mehr als 200 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 75,7 Stundenkilometern zurück.

SFG-Pilot Peer Zitzmann startet derzeit mit seinen Copiloten Gregor Mayr und Ovidiu Chircan beim internationalen Segelflug-Wettbewerb in Klix (Sachsen), bei dem fast 100 Flugzeuge teilnehmen. Zitzmann & Co starten in der Klasse der doppelsitzigen Segelflugzeuge mit dem vereinseigenen Zweisitzer „Duodiscus“ und liegen nach zwei Wertungstagen auf Rang eins. Der samstägliche Flug von Zitzmann und Mayr war mit 76,5 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit dann auch der Zweitschnellste für die SFG.

Für diese Flüge durfte die SFG im zweiten Liga-Durchgang fünf Punkte auf ihrem Konto verbuchen. In der Tabelle liegt der Club jetzt auf Rang neun. (hz)

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 2 von 19 Runden:

 

  1. LSR Aalen (BW) 31 Punkte
  2. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 29
  3. LSG Bayreuth (BY) 28
  4. SFZ Königsdorf (BY) 27
  5. FLC Schwandorf (BY) 27
  6. LSV Schwarzwald (BY) 23
  7. FSV Laichingen (BY) 19
  8. FLG Blaubeuren (BW) 19
  9. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 19
  10. FSV Sindelfingen (BW) 19

Vor dem Wertungsflug bereiten sich Ovidiu Chircan (links) und Peer Zitzmann von der SFG Donauwörth-Monheim auf die Flugstrecke vor. Als Unterlage für die Karte dient die Tragfläche des Flugzeugs. Foto: Doreen Zitzmann


Auftakt der Segelflug-Bundesliga für die Donauwörther Segelflieger

Der Vizemeister startet als bester bayrischer Verein in die Saison

 

DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM.

In der Fußball-Bundesliga ist alles entschieden – in der Segelflug-Bundesliga geht es jetzt erst los. Die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim schnitt am Wochenende in Runde eins als bester bayrischer Verein ab.

 

Von der lang anhaltenden Schönwetterperiode der vergangenen Woche profitierten auch die Segelflieger. Obwohl seit Saisonbeginn Ende März nur wenig Zeit zur Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe war, nutzten die Piloten vom Segelfluggelände Stillberghof die erste Runde der Bundesliga, um ihren Anspruch auf die Top Ten zu untermauern.

Der Vorjahres-Vize schnitt am vergangenen Wochenende als bester bayrischer Verein ab und landete in der Rundenwertung auf Rang fünf von 30 Clubs. „Leider lag der Stillberghof nicht im optimalen Wetterraum – wenn wir eine Stunde früher gestartet wären, hätten wir noch mehr erreichen könenn“, resümierte Pilot Mario Wissmann die Situation am Sonntag.

In der Tat: Die besten Aufwinde, am Himmel markiert durch blumenkohlartige Haufenwolken, bildeten sich zunächst auf der Schwäbischen Alb, wodurch die dortigen Vereine wie Meister LSR Aalen deutlich früher starten konnten. Doch auch die SFG-Piloten kamen noch zum Zug und erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten jenseits von 140 Stundenkilometern – das ist eigentlich sonst nur im Hochsommer möglich.

Zur Erinnerung: Bei der Segelflug-Bundesliga kommt es ausschließlich auf die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit an, die drei Piloten innerhalb eines Wertungs-Zeitfensters von zweieinhalb Stunden erzielen – das ganze selbstverständlich ohne Motor, nur mit Hilfe von Sonnenenergie.

Mario Wissmann war mit einem Durchschnitt von 143,7 Stundenkilometern der schnellste SFG-Pilot. Ihm folgen Wolfgang Köckeis mit 143 sowie Dr. Michael Rehmet mit 128,4 Kilometern pro Stunde. Die Aufwinde trugen die Piloten dabei bis auf Flughören von 2700 Metern, sie legten Strecken zwischen 500 und 600 Kilometern im reinen Segelflug zurück.

Mit dem Auftakt ist man am Stillberghof durchaus zufrieden und blickt gespannt auf die kommenden Bundesliga-Runden. Aufgrund einer Regeländerung dürfte sich hier im Vergleich zum Vorjahr einiges verändern, denn künftig werden nur noch Flüge gewertet, die auch den Abflugplatz wieder erreichen. Flüge, die aufgrund mangelnder Aufwinde weiter als 15 Kilometer vom Startplatz entfernt als Außenlandung auf einer Wiese enden oder bei denen ein Hilfsmotor zum Einsatz kommt, bekommen keine Punkte mehr. Ob sich dies auch auf das Abschneiden des Vize-Meisters SFG auswirkt, werden vor allem die künftigen Runden mit schwächerem Wetter zeigen. (hz)

 

Die Bundesliga-Tabelle nach 1 von 19 Runden:

 

  • 1. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 20 Punkte
  • 2. LSR Aalen (BW) 19
  • 3. FLG Blaubeuren (BW) 18
  • 4. FSV Laichingen (BW) 17
  • 5. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 16
  • 6. FG Wolf Hirth (BW) 15
  • 7. FSV Sindelfingen (BW) 14
  • 8. FLG Dettingen/Teck (BW) 13
  • 9. LSV Schwarzwald (BW) 12
  • 10. FC Eichstätt (BY) 11

 

Geschäftiges Treiben vor dem Start: Die Donauwörther Segelflieger bereiten sich auf ihre Bundesliga-Flüge vor. Foto: Werner Hörr

 

Die Donauwörther Segelflugzeuge sind startklar für die Segelflug-Bundesliga. Am Himmel zeigen sich die aufwindspendenden Haufenwolken. Foto: Michael Weiß


Segelfliegen ist Handarbeit – auch in der Werkstatt

Donauwörther Piloten reparieren ihre Flugzeuge im Winter selbst

Seit Ende Oktober herrscht auf dem Segelflugplatz Stillberghof oberhalb von Zirgesheim Winterpause – das heißt aber nicht, dass die Piloten der Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim untätig sind. Flugzeug-Wartung steht auf dem Programm.

Der Winter ist in Deutschland keine gute Zeit zum Segelfliegen – der Flugplatzboden ist zu weich und die Sonne zu schwach, um thermische Aufwinde zu erzeugen. Und es wird auch sehr schnell kalt in den ungeheizten Flugzeug-Cockpits. Dafür ist es in der Werkstatt auf dem Stillberghof schön warm – also wird dort an den Flugzeugen geschraubt.

Mehr als 100 Stunden sind die Donauwörther Segelflugzeuge pro Jahr in der Luft, das Schulungs-Flugzeug absolviert bis zu 30 Landungen pro Flugtag. Bei dieser Beanspruchung ist eine gründliche Kontrolle der Fluggeräte natürlich wichtig, die von den Piloten selbst übernommen wird. Sie untersuchen die Segler vor allem auf Beschädigungen und überprüfen die Steuerungsanlage und Geräte an Bord.

Für Reparaturen wie Lack-Kratzer oder den Austausch defekter Instrumente sind die Piloten selbst verantwortlich. Zusätzlich werden die Flugzeuge innen gereinigt und außen poliert. Dabei packen alle mit an, vom 14-jährigen Flugschüler bis hin zum erfahrenen Bundesliga-Piloten – alles unter Aufsicht von speziell ausgebildeten Werkstattleitern, die den Umgang mit den verschiedensten Materialien und Werkzeugen vermitteln. Die Eigenleistung spart der SFG nicht nur Geld, sondern hilft auch dabei, Konstruktion und Technik des Segelfliegers im Detail zu verstehen.

Am Ende der Winterarbeit gegen Ende März steht bei der Segelfluggruppe die Jahresnachprüfung auf dem Programm. Ein Beauftragter der Luftfahrtbehörde überprüft hierbei, ob die Wartungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt und dokumentiert wurden und ob das Flugzeug flugtüchtig ist. Wie beim Auto-TÜV bekommt das Flugzeug dann die Freigabe, wieder eine Saison lang lautlos durch die Lüfte segeln zu dürfen. (hz)

In Einzelteile zerlegt stehen die Segelflugzeuge in der Werkstatt am Stillberghof. Gregor Mayr schraubt eine Innenverkleidung im Cockpit ab. Foto: Michael Weiß
In Einzelteile zerlegt stehen die Segelflugzeuge in der Werkstatt am Stillberghof. Gregor Mayr schraubt eine Innenverkleidung im Cockpit ab. Foto: Michael Weiß